WebhostingWas darfs denn sein?Mit Webhosting (wörtlich: Internet-Gastgebertätigkeit) wird die Bereitstellung eines Webauftritts im Internet bezeichnet. Mit einer fest-zugewiesenen IP-Adresse kann man das selber machen, doch die damit verbundenen Anforderungen an Hochverfügbarkeit, Software-Aktualisierung, Überwachung und Datensicherung können nur in einem dafür ausgelegten Rechenzentrum effizient geleistet werden. Kommerzielle Angebote gibt es in den folgenden Kategorien:
1. Webhosting-PaketBei einem Paket erhalten Sie Resourcen für Ihre Website (CPU, Plattenplatz, Netzanbindung usw.), die sich meist auf einem starken Rechner befinden – neben den Resourcen für viele weiteren Pakete. Da die Zahl der verfügbaren V4-IP-Adressen langsam ausgeht, teilen Sie bei dieser "Lösung für die Masse" auch die IP-Adresse mit vielen anderen. Das kann Nachteile bei der Bewertung der Website durch Suchmaschinen bringen. Dafür müssen Sie nichts für den Betrieb aller gemieteten Features tun – der Webhoster kümmert sich um alle technischen Angelegenheiten.
2. VPS – Virtual Private ServerSie erhalten etwas, das sich wie ein eigener Rechner verhält – sie können das Betriebssystem und alle seine Komponenten updaten und konfigurieren. Was sich jedoch dahinter verbirgt ist eine simulierte PC-Hardware auf einem Grossrechner. Der Grossrechner simuliert gleichzeitig mehrere (evtl. viele) solche PCs. Das ist nicht weiter schlimm, solange der Grossrechner so konfiguriert ist, dass keiner der simulierten PCs unbotmäßig viel der tatsächlichen Resourcen (vor allem Datentransfer-Volumen und CPU) beanspruchen kann. Bei den ersten Angeboten war diese Abgrenzung nicht immer gut gelöst, inzwischen hat man gelernt und die Angebote entsprechend korrigiert.
3. Eigener ServerHier haben Sie keinen simulierten Rechner, sondern echte eigene Hardware. Somit verfügen Ihre Anwendungen immer über die komplette Leistung des Rechners. Was die Software betrifft, gilt das gleiche wie beim VPS – noblesse oblige (Adel verpflichtet).
4. Managed ServerSie erhalten einen eigenen Server, aber hier übernimmt das Rechenzentrum die Aktualisierung des Betriebssystems und der systemnahen Programme, sowie die Überwachung des Betriebs. Sie müssen sich nur noch um ihre Website kümmern. Diese wohl bequemste und sicherste aller Lösungen wird (noch) nicht von allen "Billighostern" angeboten. Der Komfort hat wie üblich seinen Preis…
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Tipp:
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