Webhosting

Was darfs denn sein?

Mit Webhosting (wörtlich: Internet-Gastgebertätigkeit) wird die Bereitstellung eines Webauftritts im Internet bezeichnet. Mit einer fest-zugewiesenen IP-Adresse kann man das selber machen, doch die damit verbundenen Anforderungen an Hochverfügbarkeit, Software-Aktualisierung, Überwachung und Datensicherung können nur in einem dafür ausgelegten Rechenzentrum effizient geleistet werden. Kommerzielle Angebote gibt es in den folgenden Kategorien:

  • Webhosting-Paket: Die Volkslösung
  • Virtual Private Server: Flexibilität für Fachleute
  • Eigener Server: Gehobene Ansprüche für Fachleute
  • Managed Server: Wunderkind mit Kindermädchen :)

1. Webhosting-Paket

Bei einem Paket erhalten Sie Resourcen für Ihre Website (CPU, Plattenplatz, Netzanbindung usw.), die sich meist auf einem starken Rechner befinden – neben den Resourcen für viele weiteren Pakete. Da die Zahl der verfügbaren V4-IP-Adressen langsam ausgeht, teilen Sie bei dieser "Lösung für die Masse" auch die IP-Adresse mit vielen anderen. Das kann Nachteile bei der Bewertung der Website durch Suchmaschinen bringen. Dafür müssen Sie nichts für den Betrieb aller gemieteten Features tun – der Webhoster kümmert sich um alle technischen Angelegenheiten.

  • Prüfen Sie die Angebote sorgfältig, insb. Plattenplatz, technische Features und Anbindungsgeschwindigkeit.
  • Sie bekommen genau das, was im Paket angepriesen wird; eine individuelle Gestaltung dieser Umgebung ist nicht möglich. Beispiel: Wenn Sie die Sprache "Python" verwenden möchten, diese aber nicht im Paket ist, dann haben Sie Pech, bzw. müssen auf ein größeres Paket umsteigen.
  • Dafür "Rundum sorglos" – kein Administrationsaufwand.
  • Tendenziell "wenig" Plattenplatz (einige GB).
  • Günstig: ca. 3 – 25 € / Monat.

2. VPS – Virtual Private Server

Sie erhalten etwas, das sich wie ein eigener Rechner verhält – sie können das Betriebssystem und alle seine Komponenten updaten und konfigurieren. Was sich jedoch dahinter verbirgt ist eine simulierte PC-Hardware auf einem Grossrechner. Der Grossrechner simuliert gleichzeitig mehrere (evtl. viele) solche PCs. Das ist nicht weiter schlimm, solange der Grossrechner so konfiguriert ist, dass keiner der simulierten PCs unbotmäßig viel der tatsächlichen Resourcen (vor allem Datentransfer-Volumen und CPU) beanspruchen kann. Bei den ersten Angeboten war diese Abgrenzung nicht immer gut gelöst, inzwischen hat man gelernt und die Angebote entsprechend korrigiert.

  • Sie dürfen Administrator spielen – und Sie müssen es auch tun, wenigstens um das E-Mail-System zu konfigurieren und vor allem um Patches zu laden, die die Sicherheit des Betriebssystems vor Angreifern betreffen. Das kann richtig Arbeit machen und sehr viel Einarbeitung erfordern!
  • Sie können beliebige Programme und Versionen nachladen.
  • Sie erhalten mehr Plattenplatz (10 – 50 GB), je nach Paket auch eine eigene IP-Adresse.
  • Auch günstig: ca. 10 – 30 € / Monat.

3. Eigener Server

Hier haben Sie keinen simulierten Rechner, sondern echte eigene Hardware. Somit verfügen Ihre Anwendungen immer über die komplette Leistung des Rechners. Was die Software betrifft, gilt das gleiche wie beim VPS – noblesse oblige (Adel verpflichtet).

  • Hier verfügen Sie über komplette Festplatten, sprich hunderte GB.
  • Die Miethöhe ist von der vereinbarten Mietdauer abhängig!
  • Preislage: ca. 70 – 500 € / Monat.

4. Managed Server

Sie erhalten einen eigenen Server, aber hier übernimmt das Rechenzentrum die Aktualisierung des Betriebssystems und der systemnahen Programme, sowie die Überwachung des Betriebs. Sie müssen sich nur noch um ihre Website kümmern. Diese wohl bequemste und sicherste aller Lösungen wird (noch) nicht von allen "Billighostern" angeboten. Der Komfort hat wie üblich seinen Preis…

  • Preislage: ab ca. 260 € / Monat, nach oben hin offen.
 

Rechenzentrum

Tipp:
Service Level Agreement

Bei den meisten Angeboten werden Sie lesen, dass der Anbieter "99,9% Verfügbarkeit im Internet" garantiert. Bei den teureren Angeboten werden Sie auch vom offiziell klingenden "SLA" lesen. Und genau das rate ich Ihnen: Lesen Sie ruhig die SLA. Dort werden Sie vermutlich finden, dass eine Strafe bei Verletzung der Verfügbarkeit sich auf eine Tagesmiete pro halbe Stunde beläuft, und pro Monat maximal eine halbe Monatsmiete beträgt.

Wenn Sie das mit dem wirtschaftlichen Schaden vergleichen, der entstünde, wenn Sie mal 3 Tage offline sein sollten, dann werden Sie eine solche SLA vermutlich als schlechten Witz einstufen. Für wirklich kritische Anwendungen sollten Sie daher die SLA sehr genau prüfen, bzw. bereit sein, eine entsprechende Versicherung abzuschließen.

Daten unseres Servers

Diese Website läuft auf einem VPS bei Hosteurope.

Server Name: timreeves.de

PHP 5.2.4-2ubuntu5.10, Safe-Mode = Nein,
Magic Quotes GPC = Off

<title>Webhosting - Tim Reeves Internet-Programmierung</title> <meta name= "description" content= "Tim Reeves Internet-Programmierung - Tipps zur Wahl Ihrer Webhosting-Lösung" /> <meta name= "keywords" content= "Webhosting, Webhosting-Paket, VPS, Virtual Private Server, Eigener Server, Managed Server, SLA, Service Level Agreement" /> <meta name= "date" content= "2007-12-29" /> <?php include("../head.inc.php"); include("../navi.inc.php"); ?> <div class= "content"> <table cellpadding= "0" cellspacing= "0" class= "spalten"> <tr> <td class= "sp3"> <h1>Webhosting</h1> <h4>Was darfs denn sein?</h4> <p>Mit Webhosting (wörtlich: Internet-Gastgebertätigkeit) wird die Bereitstellung eines Webauftritts im Internet bezeichnet. Mit einer fest-zugewiesenen <a href= "website-domainname.php">IP-Adresse</a> kann man das selber machen, doch die damit verbundenen Anforderungen an Hochverfügbarkeit, Software-Aktualisierung, Überwachung und Datensicherung können nur in einem dafür ausgelegten Rechenzentrum effizient geleistet werden. Kommerzielle Angebote gibt es in den folgenden Kategorien:</p> <ul> <li><b>Webhosting-Paket</b>: Die Volkslösung</li> <li><b>Virtual Private Server</b>: Flexibilität für Fachleute</li> <li><b>Eigener Server</b>: Gehobene Ansprüche für Fachleute</li> <li><b>Managed Server</b>: Wunderkind mit Kindermädchen :)</li> </ul> <h4>1. Webhosting-Paket</h4> <p>Bei einem Paket erhalten Sie Resourcen für Ihre Website (CPU, Plattenplatz, Netzanbindung usw.), die sich meist auf einem starken Rechner befinden &ndash; neben den Resourcen für viele weiteren Pakete. Da die Zahl der verfügbaren V4-IP-Adressen langsam ausgeht, teilen Sie bei dieser "Lösung für die Masse" auch die IP-Adresse mit vielen anderen. Das kann Nachteile bei der Bewertung der Website durch Suchmaschinen bringen. Dafür müssen Sie nichts für den Betrieb aller gemieteten Features tun &ndash; der Webhoster kümmert sich um alle technischen Angelegenheiten.</p> <ul> <li>Prüfen Sie die Angebote sorgfältig, insb. Plattenplatz, technische Features